
Brot & Saures
Es gibt Tage, da möchte man nichts weiter, als etwas mit den Händen machen.
Einen Teig kneten. Ein Glas füllen. Salz einreiben. Warten.
Und dem Leben dabei zuschauen, wie es leise vor sich hin arbeitet.
„Brot und Saures“ ist ein Liebesbrief an Fermentation und Geduld, an Krusten und Knacken, an den Duft von Dingen, die sich Zeit genommen haben, gut zu werden.
Hier geht es ums Brotbacken und ums Einmachen, ja — aber eigentlich geht es um etwas Größeres:
um ein Leben jenseits der Dauererreichbarkeit und des ständigen Optimierens.
Um das gute Gefühl, wenn man abends weiß: Heute habe ich etwas Echtes gemacht.
Ich glaube nicht an Perfektion.
Ich glaube an einfache, ehrliche Dinge: ein Stück Brot mit Butter, ein Glas sauer eingelegte Radieschen, eine Suppe, die schmeckt, als hätte jemand mit Liebe darin gerührt.
Und an Gedanken, die langsam kommen dürfen, während der Teig ruht.
Vielleicht ist das hier kein Foodblog.
Vielleicht ist es ein Ort, an dem man kurz die Schultern sinken lassen darf.
Ein Cottage im Kopf, mit einem warmen Ofen und einem offenen Fenster.
Mach es dir bequem.
Das Brot braucht noch ein bisschen.
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