
hi!
Mein Name ist Miriam. Und ich bin ein Brotmensch.
Bis vor kurzem hatte ich einen Beruf, den viele als „künstlerisch“ bezeichnen würden, der für mich aber einfach „nur“ mein Brotjob war – einen, den ich sehr geliebt und gern gemacht habe.
Leider fiel er vor einiger Zeit künstlicher Intelligenz zum Opfer.
Das hat so ziemlich alles auf den Kopf gestellt, worauf ich im Leben dachte, zählen zu können.
Da hing ich irgendwo zwischen Himmel und Erde, mit einer Pobacke in der Luft, und wusste nicht mehr, wo ich jetzt Platz nehmen sollte.
Eines Morgens kam ich auf die Idee, einen Sauerteig anzusetzen.
Nicht, weil ich Großes damit plante oder ein Projekt daraus machen wollte – ich hatte einfach Hunger auf ein richtig gutes Stück Brot. Etwas, das mich nährt.
Und da man in manchen Großstadtbäckereien inzwischen fast zehn Euro für einen Laib zahlt, schien es mir eine ziemlich gute Idee, selbst eines zu backen.
Weil ich ohnehin schon dabei war, etwas Sinnstiftendes mit den Händen zu machen, habe ich auch gleich ein bisschen Gemüse eingelegt.
Der Prozess hat mich vieles gelehrt, auf das ich in meinem Blog näher eingehen werde.
Vor allem aber hat er mir gezeigt: Ich bin ein Brotmensch.
Ich weiß, der Trend geht eher zu Protein, Low-Carb und glutenfrei. Aber mich macht Brot nicht nur satt, sondern glücklich.
Es ist echte Nahrung für mich, es erdet mich.
Es ist einfach gutes Essen.
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